SSC White Stags Karlsruhe - Inlinehockey
News - Saison 2010

 
Harte Bestrafung durch die DPL-Stars
DPL
Donnerstag, 05. August 2010 um 08:24

Angesichts der überraschend zahlreichen Besatzung der DPL Stars war dieses Spiel von Anfang an ein Kampf der kaum gewonnen werden konnte.

Das 1. Drittel war auf Seiten der Stags ein Chaos. Es erzielten nur die DPL Stars Tore; der SSC lag beim ertönen der Sirene 0:5 hinten, was die Karlsruher nicht gerade topmotiviert das Feld verlassen ließ. 
Das 2. Drittel begann, doch was man zu sehen bekam glich leider doch allzu sehr den ersten 15 Minuten des Spiels. Den Stars gelang es erneut einige Tore zu erzielen, diesmal jedoch immerhin eines weniger als zuvor; also doch ein kleiner Aufschwung. Mit einem Kontostand von 0:9 Toren verabschiedeten sich die beiden Teams ein weiteres Mal in die Kabinen.
Das finale Drittel brachte endlich auch die lang ersehnte Reaktion der Stags. Eine Reorganisation der Defensive brachte ein kleines Lichtlein zum brennen. Tore von Kevin Neumeier, James Scobie, nach wunderbarem Zuspiel von Max Klöckner, sowie einem Tor des Passgebers selbst, zeigte, dass die Karlsruhe noch nicht ganz aufgegeben hatten. Zu guter letzt trafen die Stars jedoch noch einmal, was zu dem Endstand von 3 : 10 führte. 


Es spielten: James Scobie [C], Daniel Scheck [T], Christian Prehn, David Manherz, Julian Mayer, Kevin Neumaier, Max Klöckner, Alex Andor, Bernhard Weitensfelder

 

 
Aufstieg in Tabelle (DPL)
DPL
Sonntag, 18. Juli 2010 um 21:12
11. Juli 2010 –

wie bereits im vorangegangenen Bericht angekündigt, der Tag des Aufeinandertreffens zweier Mannschaften mit identischem Punktestand auf der Tabelle.
Die WhiteStags Karlsruhe waren gegen die Ludwigshafen Scorpions gesetzt und es ging um Tabellenplatz 6 der laufenden Saison.

Das Spiel begann und man konnte nicht daran zweifeln, dass die WhiteStags sich vorgenommen hatten an diesem Tag erfolgreich die Halle zu verlassen. Sie machten sofort Druck und ließen dem Team aus Ludwigshafen nur geringfügig Chancen das Ruder herumzureißen. Derart in die Enge getrieben vergingen ca. 4,5 Minuten, dann musste Einer der Scorpions das Spielfeld aufgrund einer Strafe für 2 Minuten verlassen, was für die WhiteStags eine Überzahl bedeutete.
Eine gute Minute später wussten die Hirsche diesen Vorteil auch zu nutzen: Das PowerPlay-Tor wurde durch Anton Lukin eingeleitet, welcher den Puck an Alex Andor abgab; Andor wiederum spielte zu Kevin Neumeier, der die Scheibe im Netz versenkte.
Im weiteren Verlauf des Drittels zeigte sich auch, dass der Schiedsrichter sehr souverän pfiff, was, auch im gesamten Spiel, zu einigen Strafzeiten auf beiden Seiten führte. So kam es dann auch, dass den Scorpions 41 Sekunden vor Ende des Drittels doch noch der Ausgleich gelang – dies ebenfalls im PowerPlay.

Das zweite Drittel ging weiterhin bestimmt, jedoch etwas langsamer weiter. Beide Seiten starteten Angriffe, welche jedoch bis auf einen erfolglos waren; in der 9. Minute gab erneut Andor einen Pass auf – ebenfalls erneut – Neumeier, der einen zweiten Treffer für sich verbuchen konnte. Das zweite Drittel ging davon abgesehen ohne groß nennenswerte Situationen zu Ende.

Die beiden Teams starteten also mit einem Spielstand von 2:1 für Karlsruhe in das letzte Drittel der Begegnung und man hätte meinen können, dass die Teams die fehlende Geschwindigkeit des 2. Drittels aufholen wollten. Das Drittel begann ähnlich schnell wie bereits das Erste es getan hatte, und wie zuvor auch gelang es den Spielern aus der Fächerstadt den gegnerischen Goalie zu überwinden. Ende der 4. Minute schoss Bernhard Weitensfelder, welcher durch Christian Prehn und Neumeier bedient wurde, zur 3:1-Führung der WhiteStags ein.
Die Ludwigshafener ordneten sich nach diesem Rückstand neu und gingen etwas strukturierter ans Werk, wofür sie ca. 6 Minuten später auch eine Belohnung einstreichen konnten: den 3:2-Anschlusstreffer.
Die Scorpions hatten nun, gute 5 Minuten vor Schluss, nichts anderes mehr als einen Ausgleich vor Augen, die WhiteStags entsprechend natürlich das Halten bzw. Ausbauen der Führung, was zur Folge hatte, dass das Spiel mit einem Mal deutlich intensiver und auch härter wurde.
In der 14. Minute standen jeweils 3 Spieler auf dem Feld – eine Situation, in der Fehler oftmals sehr schnell bestraft werden. Der Fehler an diesem Tag trug sich auf Ludwigshafener Seite zu und ein Spieler, dessen Name bereits gefallen war und an diesem Tag wohl als Scharfrichter für die Scorpions fungierte, war der erste an der Scheibe. Kevin Neumeier verwandelte den Konter und machte so den Sieg über Ludwigshafen komplett.

Somit gelingt den WhiteStags mit diesem 4:2-Erfolg also ihre erste Sieges-Serie von 2 Spielen und sie klettern auf Tabellenplatz 6 der DPLiga.

 
Geglückte Revanche (DPL)
DPL
Dienstag, 13. Juli 2010 um 15:47
Sonntag, 4. Juli 2010; so lautete das Datum an dem die WhiteStags ein weiteres Mal auf die Baden Bruins treffen sollten, welchen sie in der laufenden Saison bereits zweimal unterlegen waren und die sie mit einem dieser Siege sogar um die Chance auf den Pokal gebracht hatten.

Die Karlsruher Hockeycracks waren jedoch nicht gerade gewillt die Geschichte der Vorrunde zu wiederholen und verließen mit entsprechendem Kampfgeist ihre Kabine.

Bereits knapp 4 Minuten nach Beginn konnte man anhand der Anzeigetafel erahnen, dass das Spiel möglicherweise nicht gerade zur Zufriedenheit der in Gelb spielenden Bruins ausfallen würde, denn Joachim Borger trieb den Puck nach einem Passspiel von Bernhard Weitensfelder am Goalie vorbei.
Erneut 4 Minuten später waren besagte zwei Spieler erneut vor dem gegnerischen Tor erfolgreich, diesmal passte Borger die Scheibe zu Christian Prehn, welcher seinerseits Weitensfelder bediente.
Die Baden Bruins wollten natürlich nicht zu weit ins Hintertreffen geraten und stemmten sich den Hirschen entgegen. Eine Antwort auf die Karlsruher Tore gelang ihnen allerdings erst im PowerPlay; in der 12. Minute schossen die Bären zum 2:1-Anschlusstreffer ein, was aus tortechnischer Sicht auch das erste Drittel beendete.

Das folgende Drittel begann ausgesprochen schnell. Bereits eine gute Minute nach Beginn zimmerte Christian Prehn den Puck im Alleingang in das Tor auf der anderen Seite des Feldes. Die Antwort folgte, nicht wie im ersten Drittel, prompt; erneut trafen die Bruins im PowerPlay, was sie ein weitere Mal auf ein Tor Unterschied heranbrachte.
Der Rest dieses Drittels stand ganz im Zeichen der Karlsruher; der Goalie der Bruins musste einem Ansturm nach dem anderen standhalten – oder, sagen wir er gab sich dabei zumindest größte Mühe. In der 7. Minute war es wieder soweit; Weitensfelder verabschiedete auf Zuspiel von Borger seinen 2. Treffer des Tages von der Kelle seines Schlägers.
Zwei Minuten vor Schluss ergatterte Kevin Neumeier den Puck im PowerPlay und zeigte ihm seinen zugedachten Platz hinter der Torlinie der Bruins.

In der Drittelpause erwachten die Bruins wohl aus dem Winterschlaf des vorangegangen Drittels und präsentierten sich fortan merklich stärker wie zuvor.
Auch diese Mal dauerte es nicht lange bis der Puck einen Weg in ein Tor fand, erneut das der Bruins; Kevin Neumeier verwandelte einen Pass von Julian Mayer.
Wie bereits erwähnt traten die Bruins anders als zuvor auf, und so gelang es ihnen auch ihren eigenen Kontostand etwas aufzubessern: in der 6. und 7. Minute landete der Puck gleich zweimal in recht rascher Folge im Karlsruher Tor.
Vier Minuten später erarbeiteten sich die WhiteStags erneut eine gute Chance – die sie auch gleich zu nutzen wussten: Weitensfelder gab an Prehn ab, der das Ding klar machte.
Zu Beginn der 13. Minute musste ein WhiteStag das Spiel durch eine Strafe bedingt verlassen, was den Bruins ein weiteres PowerPlay einbrachte, in denen sie sich ja bereits sehr effektiv gezeigt hatten. Doch bevor die Bären zum Zuge kamen und ihr Überzahl-Spiel aufbauen konnten, fing Neumeier einen Pass ab und konfrontierte den Bruins-Goalie eins gegen eins. Ein erfolgreicher Angriff, der ein Unterzahl-Tor für die WhiteStags darstellte und für Neumeier selbst das 3. Tor an diesem Tag bedeutete.
Nichtsdestotrotz, das 4vs3-Spiel begann von Neuem, und diesmal machten die Bruins keinen Fehler – der 5. Treffer der Bären.
Für den finalen und wohl auch skurilsten Treffer der Begegnung sorgten Alex Andor und Julian Mayer; Mayer feuerte aus dem Hintergrund einen durchaus sehenswerten Schlagschuss ab, welcher an Andors Schläger prallte und von dort aus an der Fanghand des Goalies vorbei seinen Weg ins Netz fand.

Die WhiteStags beendeten den Spieltag mit einem klaren Sieg von 9 zu 5 Toren und ziehen auf der Tabelle an den Guardians Heddesheim vorbei. Sie stehen nun punktgleich mit den Scorpions Ludwigshafen, dies allerdings nur bis zum nächsten Sonntag, da dann das direkte Aufeinandertreffen ansteht.

 

 
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